Hund bekommt ein Trainingsleckerli aus der Hand

Trainingsleckerlis für Hunde: Welche sind die besten?

Kurz gesagt: Die besten Trainingsleckerlis für Hunde sind klein, schnell gefressen, stark im Geschmack und haben eine kurze Zutatenliste. Gut geeignet sind getrocknete Fleischstücke, Würstchen und Innereien, die du in erbsengroße Stücke teilen kannst. Wichtig: Alle Leckerlis zählen zur täglichen Futtermenge.

Ich bin Rudi, Fleischermeister und Lebensmitteltechniker aus Tullnerbach. Unsere Familie arbeitet seit über 100 Jahren mit Fleisch, heute machen wir in der Fleischerei auch Hundesnacks. Hier schreibe ich, worauf du bei Trainingsleckerlis achten solltest – und welche Sorten sich im Alltag bewährt haben.

Was macht ein gutes Trainingsleckerli aus?

Beim Training belohnst du oft, manchmal 30 Mal in zehn Minuten. Deshalb gelten andere Regeln als für einen Snack zwischendurch:

  • Klein: etwa erbsengroß, für kleine Hunde noch kleiner. Es geht um die Belohnung, nicht ums Sattwerden.
  • Schnell gefressen: Dein Hund soll schlucken und weitermachen. Kauartikel wie Ochsenziemer sind fürs Training ungeeignet, weil die Übung dann vorbei ist.
  • Hoher Belohnungswert: Für die meisten Hunde ist Fleisch interessanter als ein Getreidekeks.
  • Kurze Zutatenliste: Je weniger draufsteht, desto besser weißt du, was dein Hund bekommt.
  • Nicht schmierig, wenig Geruch: Du hast die Leckerlis in der Jackentasche oder in der Hand. Fettige, stark riechende Snacks merkst du noch Stunden später.

Welche Trainingsleckerlis sind die besten? Ein Überblick

Welche Sorte am besten passt, hängt von deinem Hund und der Übung ab. So unterscheiden sich die gängigsten Arten:

ArtEigenschaftenGut für
Würstchen aus Fleischweich, lassen sich in Scheiben oder Stücke schneidenGrundgehorsam, viele Wiederholungen
Hühnerherzenfest, intensiver Geschmackschwierige Übungen, Rückruf
Rinderlungeleicht, lässt sich in winzige Stücke brechenkleine Hunde, viele kleine Belohnungen
Fleischwürfelschon klein geschnitten, sofort griffbereitunterwegs, Spaziergang
Kekse und Getreideleckerlioft günstig, aber weniger Fleischeinfache Übungen, wenn dein Hund sie mag

Belohnungen staffeln: nicht jede Übung braucht das Beste

Viele Hundetrainer arbeiten mit einer Rangliste. Für einfache Übungen, die dein Hund schon kann, reicht ein normales Leckerli. Für schwierige Situationen – Rückruf bei Ablenkung, ein neuer Trick, Training draußen – nimmst du das, was dein Hund am liebsten frisst. So bleibt die beste Belohnung etwas Besonderes.

Probier aus, was dein Hund mag. Leg drei Sorten nebeneinander und schau, wonach er zuerst greift. Das Ergebnis ist oft überraschend.

Wie viele Trainingsleckerlis darf mein Hund am Tag?

Der Weltverband der Kleintierärzte (WSAVA) empfiehlt: Snacks und Leckerlis sollten nicht mehr als etwa 10 % der täglichen Energie ausmachen. An Trainingstagen kommt man schnell darüber. Dann ziehst du die Menge einfach von der Hauptmahlzeit ab oder nimmst einen Teil des normalen Futters als Belohnung.

Bei sehr kleinen Hunden lohnt es sich, die Leckerlis noch kleiner zu brechen. Für die Motivation macht die Größe kaum einen Unterschied, für die Futtermenge schon.

Praktische Tipps für das Training

  • Schneide oder brich die Leckerlis vor dem Training vor, dann musst du im entscheidenden Moment nicht herumhantieren.
  • Nimm einen Leckerlibeutel statt der Jackentasche. Das ist sauberer und du bist schneller.
  • Belohne sofort, innerhalb von ein bis zwei Sekunden. Sonst weiß dein Hund nicht, wofür er belohnt wird.
  • Lager offene Packungen trocken und gut verschlossen.
  • Stell nach dem Training frisches Wasser bereit.

Unsere Trainingsleckerlis

Für unsere Trainingssnacks verwenden wir Fleisch und Innereien, ohne künstliche Zusätze. Sie sind getrocknet und nahezu geruchsneutral, du hast also keine fettigen Finger. Am häufigsten im Training verwendet werden die Rinderwürstchen, die Hühnerherzen und die Rinderlunge. Alle drei trocknen wir selbst im Herzen des Wienerwaldes. Die ganze Auswahl findest du in der Kategorie Trainingssnacks.

Wenn du nicht weißt, was deinem Hund schmeckt: Im Probierpaket sind mehrere Sorten zum Ausprobieren.

Häufige Fragen zu Trainingsleckerlis

Was sind die besten Leckerlis für das Hundetraining?

Kleine, schnell fressbare Stücke mit hohem Fleischanteil und kurzer Zutatenliste. Bewährt haben sich getrocknete Würstchen, Herzen, Lunge und Fleischwürfel. Welche Sorte dein Hund am liebsten mag, findest du am besten durch Ausprobieren heraus.

Wie groß sollten Trainingsleckerlis sein?

Etwa erbsengroß. Für kleine Hunde reicht die Hälfte. Die Größe spielt für die Motivation kaum eine Rolle, für die Futtermenge aber schon.

Wie viele Leckerlis darf ein Hund am Tag bekommen?

Als Faustregel sollten Leckerlis nicht mehr als etwa 10 % der täglichen Energie ausmachen. An Trainingstagen ziehst du die Menge von der Hauptmahlzeit ab.

Eignen sich Kauartikel als Trainingsleckerli?

Nein. Ochsenziemer, Sehnen oder Knochen brauchen zu lange zum Kauen. Sie sind gut zur Beschäftigung, nicht zur Belohnung während einer Übung.

Welche Trainingsleckerlis eignen sich für Welpen?

Weiche, kleine Stücke, die schnell gefressen sind, zum Beispiel Würstchen in kleinen Scheiben. Auch bei Welpen zählen Leckerlis zur täglichen Futtermenge.

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